Project Loon: Internet aus dem Weltall

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Vor einigen Stunden hat Google das Projekt: "Google Loon" angekündigt.
Noch immer haben mehr als zwei Drittel der Menschheit keinen Zugang zum Internet. Der Grund dafür ist, dass viele die Preise nicht zahlen können. Dies soll "Loon" nun ändern. Das Projekt ermöglicht superschnelles Internet aus dem Weltall. Mit bis zu 15 Meter großen Ballons, die in bis zu 20 km höhe schweben, sollen wir nun überall vernetzt sein.

Die Ballons stellen untereinander ein Netzwerk auf und stellen so eine Datenverbindung her. Mit dem ersten können wir so mit passenden Geräten eine Verbindung herstellen. Werden wir beispielsweise im Regenwald ausgesetzt, so sind wir auch dort vernetzt und können bei Facebook einen Status posten.

Laut Google tüfteln sie schon seit längerem an diesem Projekt. Zu Testzwecken haben sie in Neuseeland schon 30 Ballons steigen lassen. Nun sucht das Unternehmen nach anderen Unternehmen um das Projekt fortzuführen und zur Reife zu bringen.

Noch wird daran experimentiert, aber schon in wenigen Jahren könnten wir überall vernetzt sein und das "Internet-Problem" damit gelöst sein.

Google schrieb:

Wir halten einen Ring von Ballons für möglich, die, von stratosphärischen Winden vorwärts getrieben, den Erdball umrunden und den Menschen auf der Erde eine Verbindung zum Internet ermöglichen. Wir befinden uns noch ziemlich am Anfang, haben jedoch bereits ein System gebaut, das auf Ballons basiert. Sie werden in doppelter Flughöhe kommerzieller Transportflugzeuge vom Wind angetrieben und eine Internetverbindung mit der Erde herstellen, deren Bandbreite mindestens der von 3G-Netzwerken entspricht. Wir hoffen, dass diese Ballons künftig eine Option sein könnten, um ländliche, abgelegene und schlecht abgedeckte Landstriche zu versorgen oder nach Naturkatastrophen die Kommunikation sicherzustellen. Die Idee mag ein wenig verrückt erscheinen – ein Grund für die Bezeichnung Project Loon –, sie beruht jedoch auf einer soliden wissenschaftlichen Grundlage.


Geplant ist auch, dass das Projekt bspw. bei Naturkatastrophen zum Einsatz kommen soll, um eine ständige Kommunikation zu gewährleisten.

[Quelle: GoogleWatchBlog]
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