Einrichtung

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Nach der erfolgreichen Installation geht es logischerweise an die Einrichtung. Diese ist natürlich bei jedem Benutzer individuell, je nachdem, wie er sein System nutzen möchte. Ich werde daher hier nur spezifisch das ansprechen, was ich auch selbst geändert habe. Es kann daher gut möglich sein, dass es bei euch letztendlich anders sein wird.

Systemeinstellungen
Zuerst einmal sollte man die Systemeinstellungen aufrufen und dort die notwendigen Einstellungen vornehmen. Je nach Maus ist es z. B. ratsam, unter "Allgemein" die Rollbalken (= Scrollbalken) immer anzeigen zu lassen. Auch sollte man auf jeden Fall die Freigaben überprüfen. Dort waren bei mir bereits standardmäßig Inhalte freigegeben, was nicht mein Wunsch war.
Wer öfters Besuch hat, der das System dann auch mitnutzen soll, dem empfehle ich die Aktivierung des Gast-Kontos unter "Benutzer & Gruppen". So sind nur rudimentäre Rechte vorhanden und der Gast kann nichts Böses anstellen.

Time Machine
Ein ganz wichtiger Punkt auf jedem System ist das Erstellen von Backups. In Mac OS X gibt es hierfür bereits ein integriertes Programm namens "Time Machine", das nicht nur problemlos funktioniert, sondern auch einiges besser macht als so manche Backup-Programme in Windows. Daher sollte man sich die Time Machine auf jeden Fall einrichten. Hierfür wird lediglich eine Partition benötigt (die aber auch noch mit anderen Inhalten beschrieben werden kann, was ich jedoch nicht empfehle).
Dabei behält die Time Machine stündliche Backups der letzten 24 Stunden, tägliche Backups des letzten Monats und wöchentliche Backups aller vorherigen Monate. Ist der Speicherplatz verbraucht, löscht das Programm automatisch die ältesten Backups, um die neuen Backups zu speichern. Über eine angenehme grafische Oberfläche hat man zudem jederzeit die Möglichkeit, ein Backup wieder einzuspielen. Es ist aber auch möglich, einfach manuell die Backups aufzurufen und dort einzelne Inhalte herauszukopieren, falls benötigt.

Monitoring
Wer immer die Kontrolle über seine Systemressourcen behalten möchte – so wie ich – der kommt um ein Monitoring-Programm nicht herum. Die Aktivitätsanzeige von Mac OS X selbst ist zwar ebenfalls nützlich, liefert aber nicht zwingend die Menge an Informationen und in einer solch genauen Auflistung, wie ich sie gerne hätte.
Daher empfehle ich jedem, der ebenfalls die Kontrolle über seine Systemressourcen behalten möchte, das Programm "iStat Menus". Das integriert sich in die Menüleiste und lässt einen genauen Überblick über das System zu. Es reicht damit von Anzeige von CPU, Arbeitsspeicher, Festplatten, Netzwerk bis zu Spannungs- und Temperatursensoren oder Batterien von angeschlossenen Geräten (sofern unterstützt).

Gesten und Aero Snap
Wer zudem eine Apple Magic Mouse oder ein Apple Magic Trackpad besitzt, der kann sich mit einigen wenigen Gesten, wie sie in den Systemeinstellungen aktivierbar sind, sicherlich anfreunden. Besser jedoch ist das kostenlose Programm "BetterTouchTool", welches die Möglichkeit bietet, eigene Gesten und auch Tastenkombinationen zu definieren und damit benutzerdefinierte Funktionen auszuführen; auf Wunsch global oder auch programmspezifisch.
Zudem bietet das Programm die Möglichkeit, ähnlich wie unter Windows, das Programm an den Seitenrand zu ziehen und es damit auf halbe Bildschirmbreite zu anzupassen. Hierbei geht das Programm jedoch noch etwas weiter, denn es ist konfigurierbar und bietet sogar die Möglichkeit, vier Programme in dieser Form anzeigen zu lassen (zwei rechts, zwei links). Wer diese Funktion demnach nutzen möchte, weil er sie z. B. schon von Windows kennt, der ist mit diesem Programm sehr gut aufgehoben.

Finder
Der Finder ist so gesehen das Herzstück des Systems, denn damit erhält man den Zugriff auf Dateien, er ist demnach das Pendant zum Windows Explorer. Er unterstützt das so genannte "Tabbed Browsing" aber auch Tags (seit OS X 10.8) und lässt damit eine sehr gute Filterung von Inhalten zu. Etwas gewöhnungsbedürftig dürfte die Sortierung sein. Anders als unter Windows ist eine Sortierung nach Namen wirklich eine ebensolche, es wird nicht nach Ordnern und Dateien differenziert. Man kann davon halten, was man will. Ich persönlich halte es für sinnvoll und eigentlich auch richtig, gewöhnungsbedürftig ist es dennoch.
In die Einstellungen des Finders sollte man dennoch mal schauen, denn z. B. ist die Auflistung der verfügbaren Datenträger (ähnlich des Arbeitsplatzes unter Windows) nicht aktiviert. Diese Anzeige muss man erst aktivieren, so dass man sie nutzen kann. Zudem lässt sich auch konfigurieren, in welchem Verzeichnis sich der Finder beim Öffnen eines neuen Tabs/Fensters befinden soll. Hier ist jedes beliebige Verzeichnis auswählbar.

Tastenkombinationen
Mac OS X besitzt sehr viele Tastenkombinationen, die man größtenteils auch lernen sollte. Über den Aufruf CMD + , kommt man z. B. bei praktisch jedem Programm in dessen Einstellungen. Das geht wesentlich schneller als über die Menüleiste. Natürlich muss man nicht alle auswendig kennen, besonders wenn man sie nicht jeden Tag benötigt. Dafür gibt es aber auch im Internet einige nützliche Auflistungen, z. B. hier:
maceinsteiger.de/mac-os-shortcuts/
Über den Autor
Ich bin Webentwickler in Stuttgart und administriere Server seit vielen Jahren. In diesem Blog erstelle ich hauptsächlich Tutorials für andere Webentwickler, Webdesigner und Serveradministratoren.
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I’m a web developer in Stuttgart, Germany, and server administrator since many years. This blog mainly contains a tutorial set for other web developer, web designer and server administrators.

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Kommentare 4

  • Coupz -

    Naja ich bin erstens zu Faul und zweitens habe ich kaum noch Zeit, deswegen ist es egal glaube ich :D

  • Black Rider -

    @Coupz
    Schnell wieder neu machen. Läuft mittlerweile wirklich 1A. :P


    @lovelins12
    Es sieht so aus, wie wenn das möglich ist, ja. Bezüglich der R9-Serie würde ich aber nochmals googeln, da gibt es ein paar Problemchen. ;)

  • lovelins12 -

    Es steht ja da das man ein Z77- oder Z87-Chipsatz brauch.
    Würde es mit einem P67A auch gehen.
    Von allem anderen habe ich keine Angst das es nicht geht. ich hab zwar ne Readon R9 270X. Aber diese basiert ja auf Readon HD 7870

  • Coupz -

    Find ich toll, dass du es auch einmal probiert hast und Erfahrungen damit sammelst. Ich habe das eine gewisse Zeit auch gehabt und dann wieder gelöscht, da es damals noch nicht so gut kompatibel war wie Heute und auch immer Probleme aufgetreten sind.

    :)