Hyper-V - Virtualisierung unter Windows 8

  • Windows 8

Warning: This page is a part of an archive now and will be removed in the future.

In einem neuen Blog-Beitrag zu Building Windows 8 erklärt Mathew John due Funktionsweise und die Möglichkeiten von Hyper-V, mit dem man problemlos unter Windows 8 andere Systeme einfach virtuell nutzen kann.
Zwar war das System schon in Windows Server 2008 integriert, doch nun wollte man es auch für das normale Windows nutzbar machen.

Es ist vor allem für Test- bzw. Entwicklungssysteme gedacht, damit man bestimmte Änderungen am System ausprobieren kann, ohne das echte System abzuschießen bzw. um zu sehen, ob eigene Entwicklungen auch auf anderen Systemen funktionieren. Dabei werden alle 32 Bit und 64 Bit Systeme unterstützt.
Außerdem nutzt jedes virtuelle System wirklich nur die Menge an Arbeitsspeicher, die sie benötigt.


Nutzung
Es gibt zwei Möglichkeiten, um auf ein virtuelles System zuzugreifen. Einerseits über die VM Konsole (auch VMConnect genannt) und andererseits über die Remotedesktopverbindung. Erstere unterstützt eine Auflösung von bis zu 1600x1200px in 32 Bit Farben. Außerdem kann man in dieser Konsole den Startvorgang des virtuellen Systems verfolgen.
Mehr Möglichkeiten gibt es via Remotedesktopverbindung. Das virtuelle System kann z.B. auf mehreren Monitoren (falls verfügbar) angezeigt werden, die Zwischenablage zwischen virtuellem und echtem System ist verknüpft, Soundausgabe ist möglich sowie die Nutzung von z.B. USB-Sticks.


Systemanforderungen
Der Computer selbst muss ein 64 Bit System sein und mindestens 4 GB Arbeitsspeicher haben, um bis zu 4 virtuelle Systeme zu hosten. Für mehr virtuelle Systeme braucht man mehr Arbeitsspeicher.
Für die virtuellen Systeme selbst in Form von *.vhd bzw. *.vhdx Dateien muss natürlich genug Speicherplatz auf der Festplatte vorhanden sein.


Mit der Funktion "Live Storage Move" ist es problemlos möglich, ein virtuelles System auf einen anderen Datenträger zu verschieben, ohne dass die Funktion beeinträchtigt wird - sogar, ohne das virtuelle System zu stoppen.
Außerdem kann man einfach so genannte "Snapshots" erstellen, wodurch man den aktuellen Stand des Systems speichern kann. Sollte dann etwas an diesem System kaputt gehen, kann man einfach das Snapshot wiederherstellen und das System ist wieder funktionstüchtig.
Separate Updates für die virtuellen Systeme sind zudem nicht nötig - das geschieht automatisch über die Update-Funktion des Hauptsystems.

Doch auch Hyper-V hat seine Grenzen. Programme, die eine extra Unterstützung von der Hardware benötigen, wie z.B. die Grafikkarte bei Spielen, kann nicht fehlerfrei betrieben werden. Auch vor der Nutzung von Programmen, die schnelle Eingaben benötigen, wird abgeraten.

Zu sagen ist noch, dass Mathew John darauf hinweist, dass auch für jedes virtuelle System ein entsprechender Lizenzsschlüssel vorhanden sein muss, sofern er für den Betrieb benötigt wird.


Für mich klingt das danach, wie wenn VMware bald weniger Kunden haben dürfte. Wie gefällt dir dieses Virtualisierungssystem? Wirst du es nutzen?

(Auf die Art und Weise, wie diese Virtualisierung funktioniert, bin ich absichtlich nicht eingegangen, da das die wenigsten interessieren dürfte.)
About the Author
Ich bin Webentwickler in Stuttgart und administriere Server seit vielen Jahren. In diesem Blog erstelle ich hauptsächlich Tutorials für andere Webentwickler, Webdesigner und Serveradministratoren.
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
I’m a web developer in Stuttgart, Germany, and server administrator since many years. This blog mainly contains a tutorial set for other web developer, web designer and server administrators.

197 times read

Comments 0

There are not any items at the moment.

This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.